Vom Essen und Sterben Teil 8/12


Viele Veganer haben sich vor ihrer Ernährungsumstellung mit ihren Hausarzt besprochen, um eventuelle gesundheitliche Risiken zu klären. Durch eine unausgewogene Ernährung kommt es auf Dauer zu Mangelerscheinungen. Mängel, die sich jedoch auch bei einer Ernährung mit tierischen Produkten ergeben können. Das wohl in der veganen Ernährung am häufigsten angesprochene Vitamin ist das Vitamin B12. Die Tierrechtsorganisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) klärt in einem Artikel über Folgen dieses Mangels und dessen Abhilfe auf. „Ein Vitamin-B12-Mangel stört die DNA-Synthese, was negative Auswirkungen auf die Rachenschleimhäute und das Nervensystem haben kann. Zuerst treten blasse Schleimhäute oder allgemeine Ermüdungserscheinungen auf. Ein schwerer Mangel stört die Bewegungskoordination und kann sogar zu Verwirrungszuständen und Psychosen führen.“. 25

Viele Produkte wie Sojamilch, Müsli und Fleischersatz sind mit Vitamin B12 angereichert. Jedoch reichen diese Mengen nicht für einen ausgewogenen Haushalt an Vitamin B12 aus. Darum wird zur Sicherheit empfohlen, auf Präparate zurückzugreifen, die ein synthetisch hergestelltes Vitamin B12 enthalten. Fehlende Proteine (auch Eiweiß) werden ebenfalls bei einer veganen Ernährung angesprochen. „Veganer sollten sich darüber, ob sie genügend Protein erhalten, keine Sorgen machen. Wenn sie sich vernünftig und abwechslungsreich mit

einer ausreichenden Zufuhr an Gesamtkalorien ernähren, decken sie ihren Eiweißbedarf automatisch.“ 26 Proteine sind in vielen Lebensmitteln wie in Hülsenfrüchte, rohem Gemüse, Getreide, Obst oder Nüssen enthalten.



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